Yokohama gibt Tipps zu Winterreifen
Zurzeit findet sich Eis höchstens im Cocktailglas oder der Kühltruhe beim Italiener. Wolfgang Schiwietz, Technikexperte von Yokohama, rät dennoch, bereits jetzt einige Gedanken an die Winterreifen zu verschwenden. Und dies nicht nur, weil im Oktober bereits wieder die Wechselsaison beginnt.
Winterreifen nach dem Wechsel prüfen
Die Temperaturen klettern wieder verlässlich in den Plusbereich, und es wird Zeit, den Reifenwechsel auf die Sommerreifen zu planen. "Wenn das Thermometer konstant über sieben Grad Celsius anzeigt, sollte man umrüsten", rät Albrecht Trautzburg vom AvD in Frankfurt am Main. Man kann sich auch an die Faustformel für den Einsatz von Winterreifen halten: "Von Oktober bis Ostern".
Anlässlich des Wechsels sollte man die Winterpneus genau inspizieren. Haben sie noch mehr als vier Millimeter Profil, lassen sie sich in der nächsten Saison noch einmal verwenden. Dazu müssen sie sorgsam behandelt und richtig gelagert werden. Steinchen und Schmutz sollten aus den Profilrillen entfernt und Laufrichtung sowie Position jedes Pneus auf der Reifenseite markiert werden. Das erleichtert es im Herbst, sie an derselben Stelle zu montieren.
Am besten lagern die Reifen kühl, dunkel und trocken. Intensive Sonnenstrahlung schadet dem Gummi. Reifen auf Felgen sollten am Felgenloch aufgehängt oder liegend übereinander gestapelt werden. So vermeidet man, dass sich Druckstellen an der Lauffläche bilden. Reifen ohne Felgen stehen am besten aufrecht. Sie könnten sich beim Aufhängen verziehen.
Der AvD rät, Sommer- und Winterpneus jeweils auf eigene Felgen zu ziehen, denn jeder Felgenwechsel schadet dem Reifenwulst. "Zudem ist diese Wechselstrategie auf Dauer kostengünstiger, wenn man sich beispielsweise statt teurer Alufelgen für den Winter mit Stahlfelgen begnügt", sagt Trautzburg.
Michelin stellt neuen Winterreifen vor
Dieser neue Winterreifen ist für ein breites Fahrzeugspektrum konzipiert – vom Stadt- und Kleinwagen bis hin zu Minivans und ausgewachsenen Limousinen. Die Produktvorstellung wird im europäischen Zubehörmarkt in der ersten Jahreshälfte 2010 in allen Regionen erfolgen, in denen im Winter mit eher nassen (etwa 80 Prozent) als mit vereisten oder schneebedeckten (20 Prozent der Zeit) Straßen zu rechnen ist.
Der Michelin Alpin A4 zeichnet sich durch hervorragende Werte in puncto Grip, Laufleistung und Energieeffizienz bei winterlichen Straßenverhältnissen aller Art aus – ob Regen, Eis oder Schnee. In der Praxis erreicht der Reifen bis zu zehn Prozent mehr Traktion* und einen bis zu fünf Prozent kürzeren Bremsweg* gegenüber dem Vorgängermodell Michelin Alpin A3. Gleichzeitig erreicht der neue Michelin Alpin A4 im Vergleich mit Reifen der Hauptwettbewerber eine bis zu 35 Prozent höhere Laufleistung**. Dank des optimierten Rollwiderstands ist der neue Winterreifen besonders energieeffizient. Das spart Kraftstoff und schont gleichzeitig die Umwelt.
Regeln für Winterreifen nicht überall gleich
Pünktlich zur Weihnachtszeit hat sich auch in Deutschland der Winter mit Schnee in Erinnerung gebracht. Und da die Zeit der Jahreswende für viele auch den Start in den Wintersport oder -urlaub bedeutet, sollten sich Reisende vor Antritt der Fahrt auch über Vorschriften für die Nutzung von Winterreifen informieren, denn die sind nicht überall gleich.
Was kostet die Reifenmontage von Winterreifen
Bescheidene 7,50 Euro oder aber 53,20 für ein und dieselbe Arbeit – das ist ein beachtlicher Preisunterschied. Ermittelt hat den für das jetzt aktuelle Wechseln der Sommerräder gegen die nun angesagten Winterräder, auto.de bei einem bundesweiten Preisvergleich.
Just do it mach Dein Auto Winterfit
Gute Winterreifen sind bei widrigen Witterungsbedingungen und niedrigen Temperaturen schon „die halbe Miete“; ein wichtiger Schritt bei der Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit. Zu bedenken gibt es aber mehr. Nützliche Tipps für die sichere Fahrt durch den Winter vermitteln die Experten der Reifenhändler Suchmaschine www.reifensuchmaschine.de.
Winterreifen sind ein Plus im Winter
Winterreifen sind für niedrige Temperaturen und Straßenverhältnisse, wie Eis, Neuschnee und festgefahrene Schneedecke, ausgelegt. Damit ein Winterreifen seinen Zweck erfüllen kann, verfügt er über Tausende von Feineinschnitten, den sogenannten Lamellen.
Tipps zum Winterreifenkauf
Die Autofahrer in Deutschland sind sicherheitsbewusst: Laut einer Umfrage von Pirelli setzen 84 Prozent auf Winterreifen. Schließlich sind Reifen die einzige Verbindung zwischen Auto und Straße und damit ein wichtiger Sicherheitsfaktor. Viele Autofahrer stehen aktuell vor der Frage, ob ihre Winterreifen noch eine Saison durchhalten oder es besser neue sein sollten.
Winterreifen und der Versicherungsschutz
Wer sein Fahrzeug im Winter bei Schnee und Glätte nicht stehen lassen will, sollte auf Winterreifen umrüsten. Darauf weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin hin. Auch wenn die Winterbereifung in Deutschland gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, sollten sich alle Autofahrer rechtzeitig auf die kalte Jahreszeit einstellen. Denn Winterreifen erhöhen die Sicherheit bei Schnee, Matsch und Glätte.
Keine Sorgen müssen sich Autofahrer wegen ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung machen: Die Versicherung übernimmt den Schaden des Unfallopfers, auch wenn der Unfall-Verursacher mit Sommerreifen unterwegs war. Für den Schutz durch die Vollkaskoversicherung gilt ebenfalls: Die Schäden am eigenen Auto werden bezahlt, der Versicherungskunde geht nicht leer aus. Einzige Ausnahme: Die Unfallursache ist auf die Sommerreifen zurückzuführen und hätte durch Winterreifen vermieden werden können. In diesen Einzelfällen kann die Versicherungsleistung anteilig gekürzt werden. Der Umfang der Kürzung hängt von den Besonderheiten des Einzelfalles ab. Im Zweifel entscheidet ein Gericht über den Grad der Fahrlässigkeit. Dazu muss es aber nicht erst kommen.
Wer sich rechtzeitig auf die nasse Jahreszeit einstellt und umsichtig fährt, kommt in der Regel gut durch den Winter, heißt es beim GDV weiter. Im Interesse der eigenen Sicherheit und der der anderen Verkehrsteilnehmer.
Ski-Urlauber aufgepasst
Während der Gesetzgeber in Deutschland Winterreifen nicht vorschreibt, herrscht in Österreich strikte Winterreifenpflicht. Wer vom 1. November bis zum 15. April im Nachbarland mit Sommerreifen unterwegs ist, hat das Nachsehen: Neben einem hohen Bußgeld kann das Fahrzeug sogar ganz aus dem Verkehr gezogen werden – unabhängig davon, ob Matsch oder Schnee den Verkehr auf den Straßen beeinträchtigen. Übrigens: Winterreifen sind für die Österreicher nicht gleich Winterreifen. Denn in Österreich ist die Profiltiefe mit mindestens vier Millimetern exakt vorgegeben. Daran sollte man sich also halten, sonst endet der Winterurlaub bereits gleich hinter der Grenze.
Engpässe bei Winterreifen
Nach Informationen des Auto Club Europa (ACE) könne es bei einem plötzlichen Kälteeinbruch einen Ansturm auf Winterreifen geben, der von den Reifenhändler nicht zu bewältigen wäre. Der Klub empfiehlt den Kraftfahrern, „antizyklisch zu handeln und jetzt die Reifendienst aufzusuchen, da man bei den zurzeit milden Temperaturen neben moderaten Preisen auch kurzfristige Montagetermine in den Werkstätten bekäme.
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